Jugendarbeit MUSS weiter möglich sein

Jugendarbeit muss trotz gebotener pandemiebedingter Einschränkungen niedrigschwellig bleiben und weiter möglich sein. 

Die derzeit geltenden bayerischen Vorgaben für den Infektionsschutz ermöglichen Jugendarbeit mit pandemiebedingten Einschränkungen und in einem verantwortungsvollen 3G-Rahmen. Das ist gut und richtig – und im Hinblick auf die Teilhabemöglichkeiten junger Menschen und die psychischen Auswirkungen der Corona-Jahre auf Kinder und Jugendliche auch unbedingt geboten.

Aus gutem Grund ist die Jugendarbeit als außerschulische Jugendbildung eine gesetzliche Pflichtaufgabe. Sie muss trotz gebotener pandemiebedingter Einschränkungen niedrigschwellig bleiben und weiter für die Kinder und Jugendlichen zugänglich sein. 

Der Impfstatus junger Menschen unter 18 Jahren darf auf jeden Fall nicht ausschlaggebend für eine gesellschaftliche Teilhabe sein. Minderjährige dürfen noch nicht selbst darüber entscheiden, ob sie ein Impfangebot annehmen. Es muss rechtzeitig vor Weihnachten feststehen, wie es im neuen Jahr weitergeht. Die erfolgreiche kontinuierliche Testung von Schüler:innen ist in die Überlegung miteinzubeziehen. Für eine Übergangszeit ist es im Hinblick auf eine sichere Teilhabemöglichkeit in anderen Bereichen der Gesellschaft unabdingbar, kostenlose PCR-Tests/Antigentests für Minderjährige ortsnah vorzuhalten.

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